Ihre Familie ist der Mittelpunkt in Ihrem Leben und es ist wichtig zu wissen, dass es ihr gut geht. Gerade vor unerwarteten Schicksalsschlägen kann man sich nur schwer schützen. Daher hat das Bundesministerium für Gesundheit durch die Pflegestärkungsgesetze die Pflegeversicherung auf den neuesten Stand gebracht.

  • Doch was genau hat sich geändert?
  • Welche Unterstützungen kann man erwarten?
  • Inwieweit wird den Pflegebedürftigen und deren Angehörigen geholfen?

Diese Fragen möchten wir nun in unserem Blogbeitrag beantworten und wünschen ihnen viel Spaß beim Lesen!

#neuePflegegrade: Wie werden Pflegebedürftige ab 2017 eingestuft?

Die wichtigste Neuerung ist die Änderung von den Pflegestufen 0, 1, 2 und 3 in die Pflegegrade 1, 2, 3, 4, und 5. Die folgende Tabelle gibt einen Überblick:

Bei Menschen mit ausschließlich körperlichen Einschränkungen gilt die Regel „+1“.
In Pflegestufen bis 2016 In Pflegegraden seit 2017
Pflegestufe I Pflegegrad 2
Pflegestufe II Pflegegrad 3
Pflegestufe III Pflegegrad 4
Pflegestufe III (Härtefall) Pflegegrad 5
Bei Menschen mit erheblich eingeschränkter Alltagskompetenz gilt die Regel „+2“.
In Pflegestufen bis 2016 In Pflegegraden seit 2017
Pflegestufe 0 Pflegegrad 2
Pflegestufe I Pflegegrad 3
Pflegestufe II Pflegegrad 4
Pflegestufe III Pflegegrad 5

Quelle: Bundesministerium für Gesundheit | www.pflegestaerkungsgesetz.de

#Pflegeunterstützung: Welche Änderungen ergeben sich in der häuslichen Pflege?

Grundsätzlich hat sich das Pflegegeld seit dem 01.01.2015 erhöht und es stehen bis zu 40 EUR monatlich für Pflegemittel, wie Betteinlagen, zur Verfügung. Zusätzlich sind bis zu 4.000 EUR Zuschüsse möglich, um beispielsweise Türen verbreitern zu lassen. Hilfsmittel für den alltäglichen Gebrauch erhält man ohne einen Antrag stellen zu müssen.

#Pflegeversicherung:Welche Unterstützung kann ich zu Hause erwarten?

Hier stehen verschiedene Optionen zur Auswahl. Es steht mehr Geld für Tages- und Nachtpflege sowie für die Pflegesachleistungen zur Verfügung. Des Weiteren können Pflegebedürftige einen Entlastungsbetrag von bis zu 125 EUR monatlich beanspruchen.

#Pflegestärkungsgesetz: Welche Neuerungen für die Pflege ergeben sich in stationären Einrichtungen?

Allgemein stehen den Einrichtungen mehr Betreuungskräfte zur Verfügung. Dadurch können vermehrt Freizeitaktivitäten mit den Pflegebedürftigen wahrgenommen werden, z.B. Spaziergänge oder gemeinsame Spiele. Ab 2017 gilt ein einheitlicher Eigenanteil der Bewohnerinnen und Bewohner in den Pflegegraden 2 bis 5.

#Pflege: Welche Änderungen ergeben sich für pflegende Angehörige?

Angehörigen stehen über die Pflegekasse ab sofort kostenlose Pflegekurse zur Verfügung, um sich optimal um die Pflegebedürftigen kümmern zu können. Des Weiteren besteht die Möglichkeit, ein Pflegeunterstützungsgeld und eine Familienpflegezeit in Anspruch zu nehmen. Dazu kann die Arbeitszeit um bis zu zwei Jahre verkürzt werden. Ab dem 01.01.2017 haben pflegende Angehörige zudem größere Ansprüche auf Rentenversicherungsbeiträge.

Pflegebedürftigkeit – das unterschätzte Risiko!

Neue Pflegegrad seit 2017 - Vorsorgelücke jetzt schließen

Quelle: eigene Darstellung, VR Bank Nürnberg

Schließen Sie jetzt Ihre Versorgungslücke: In den nächsten 20 Jahren wird der Anteil der Pflegebedürftigen um über 50 % wachsen. Schon heute ist in der Altergruppe ab 85 jeder Dritte pflegebedürftig.

Die Folgen für Sie und Ihre Angehörigen:

  • Gefahr der partiellen Verarmung der  Kinder- und Enkelgeneration
  • Verlust des eigenen Vermögens

Für Ehegatten, Kinder, Enkel und Eltern besteht eine gesetzliche Unterhaltspflicht. Das Sozialamt geht in bestimmten Fällen in Vorleistung, fordert die Ausgaben bei unterhaltspflichtigen Angehörigen jedoch wieder ein.

  • Die durchschnittliche Lebenserwartung eines Pflegebedürftigen beträgt fünf bis sieben Jahre.
  • Bei einem monatlichen Eigenanteil von rund 1.850 Euro ergeben sich über die Jahre Kosten zwischen 111.000 und 155.400 Euro!

Das eigene Vermögen und das der engsten Familienmitglieder geht durch die Finanzierung der Pflegekosten schnell verloren. Ganz egal ob die Pflege zu Hause oder im Heim erfolgt. Werden Sie aktiv und vereinbaren sie noch heute einen Termin mit unserem Versicherungsexperten. Telefonisch zum Ortstarif unter 0911 – 2370-0 (Mo – Fr, 8 – 18 Uhr).

Schließen Sie jetzt Ihre Versorgungslücke!

Unser Tipp:
Rechtzeitig einen Termin mit unserem Versicherungsspezialisten vereinbaren!

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