Rund 500 Kunden waren der Einladung der sieben Volksbanken und Raiffeisenbanken im Kreisverband Nürnberg Stadt
und Land  ins Germanische Nationalmuseum gefolgt. Das diesjährige Motto lautete: „Zufällig erfolgreich! –
Warum die Welt nicht berechenbar  ist und wie wir das nutzen können“.

Durch den Abend führte Brigitte Baur, Vorsitzende des Kreisverbandes. Zufällig erfolgreich sein? Natürlich!
Denn laut  Wissenschaftskabarettist Vince Ebert kann man nur zufällig erfolgreich sein! Ebert, bekannter Kabarettist
und studierter Physiker, begeisterte in seinem Vortrag mit simplen Beispielen über den Sinn oder Unsinn von
Planbarkeit. „Wer nur Risiken kennt und sieht, beraubt sich seiner Chancen“, so sein Fazit. Erfolgsrezepte kennen
keinen Masterplan – im Gegenteil: Viele unserer komplexen  Erfindungen basieren auf Zufällen! Beste Beispiele sind
die uns allen bekannte Teflonpfanne oder der Tesafilm. Jeder neuen Erfindung  gehen Visionen voraus.
Visionäre Vielfalt fördern und auch Scheitern zulassen. Das bedeutet in letzter Konsequenz auch: Fehler machen
und daraus lernen ist erlaubt und bringt uns als Gesellschaft weiter. Das blanke Streben nach Gewinnmaximierung
hemmt Fantasien!

Ein Leitsatz, den sich auch die Genossenschaftsbanken auf die Fahnen schreiben. In ihren Grußworten zu Beginn
des Abends betonten  Landrat Armin Kroder und Bundestagsabgeordneter Michael Frieser, welchen wichtigen
Stellenwert die Volks- und Raiffeisenbanken nicht nur in den harten Zeiten der Finanzkrise haben. Trotzen sie doch
nach wie vor den schwierigen wirtschaftlichen Rahmenbedingung  und dem andauernden Niedrigzinsumfeld.

Brigitte Baur, zeigte sich hochzufrieden über den gelungenen Abend: „Vince Ebert ist nicht nur ein toller
Wissenschaftskabarettist, sondern ein Querdenker, Mitdenker und Nachdenker!“

 

 

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